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| Súlur |
Die Arbeit im Labor verlæuft bereits sehr routiniert. Und nachdem die Methode letzter Woche ganz gut klappt konnte ich einige Proben nun endlich mit einem eindeutigen Ergebnis ueber das Gel jagen.
Mittwochs gab es einen Geburtstag zu feiern zu dem ich (wiedermal in einer "ausgeliehenen" Kueche zubereitet) eine Tarte au chocolat mitbrachte. Zwar fehlten mir Zutaten wie richtige Butter (hatte nur ne Art Margarine) und Sahne (fuer das Topping), aber meine Ungeduld was das Schmelzen von Schokolade angeht war eher das Problem, als ich das Wasserbad dann doch etwas zu heiss eingestellt habe. Trotz allem schien er gar nicht so schlecht geschmeckt zu haben, er war dann relativ schnell gegessen :)
Am Samstag ging es dann auf den Súlur, einen recht prominenten Berg, den man kaum uebersehen kann. Mit etwas ueber 1200 Metern (1213 m) scheint er zwar nicht besonders hoch, jedoch startet man in Akureyri naturgemæss ja auch bei nahezu 0 m ue. NN.
Dieser Ausflug - bei erstaunlich gutem Wetter - hat nach einer Woche mit wenig körperlicher Betætigung richtig gut getan und Spass gemacht!
Der Wechsel der Landschaft und der Ausblick waren beide die Anstrengung wert. Startet man ab dem eigentlichen Wanderweg noch im Gruenen, wo vor allem Heidelandschaft vorwiegt,
geht es dann durch sumpfige Graslandschaften und ueber Moos bewachsene Steinflæchen immer wieder unterbrochen von kleinen Bæchen, die durch das Schmelzende Eis auf dem Gipfel entstehen.
Letztendlich gelangt man ueber eher tonige Erdstriche und kleineren Geröllfelder an den Fuss des Gipfels, der dann von Eisflæchen und Schnee bedeck ist und hauptsæchlich aus Rhyolith besteht.
Da um den Gipfel stændig Wolken hingen, war ab dort auch die ein oder andere Kleidungsschicht mehr gefragt. Ein seltsames Gefuehl, als erlebte man den Wechsel der Jahreszeiten in Zeitraffer ueberkam mich. Der eigentliche Gipfel versteckte sich hinter einigen kleinen Spitzen des Berges und einer dicken Wolkenwand. Ganz oben dann am Gipfel wollte mein Handy keine Fotos mehr Machen, was dem durchaus angenehmen Gefuehl von Abgeschiedenheit keinen Abbruch tat, sondern dieses eher noch verstærkte.
Nach einem kleinen Eintrag ins Gipfelbuch gings dann auch schon wieder talwærts.
Am Ende des Tages standen 35.000 Schritte und knapp 29 km auf dem Schritzæhler die man am næchsten Tag auch noch (leicht) gemerkt hat.
Hier noch ein paar Fotos vom "Wandertag":
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Links: Blick nach Akureyri, Rechts: Blick auf den wolkenverhangenen Gipfel
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| Der Grossteil der Flæchen bestand zwar aus Eis, fuer einen improvisierten Schneemann hat der Schnee dann doch gereicht. |



Hört sich spannend an. Vor allem das mit der Ungeduld beim Schokolade schmelzen klingt ganz nach Fernando. Der Schneemann macht auch was her. Genieß die Zeit und liebe Grüße aus Göttingen :) Sofi
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