| Wasserdampf nach Eruption des Strokkur Geysirs im Lichte der untergehenden Sonne |
Es macht ganz den Anschein, als gäbe es einen Zusammenhang zwischen den länger werdenden Nächten (Zeit in der die Sonne sich unterhalb des Horizonts befindet) und den Abständen zwischen meinen Blogeinträgen. Hier eine kleine Veranschaulichung:
| Nach dem 21.12. (längste Nacht) sollten Blogeinträge wieder in kürzerem Abstand erfolgen. |
Was also gibt es nach 29 Tagen zu berichten?
Da wären für den Oktober noch: Selbst gebackene Zimtschnecken (das nächste mal etwas mehr Butter als im Rezept verwenden, Memo an mich selbst), eine kleine Halloween Party zu der ich mich kurzerhand dann doch noch geschminkt habe, und eine Winterwanderung am nächsten Tag (bei - 8 °C und starkem Wind habe ich dann mein ganzes Aufgebot an Schals und Mützen benötigt, die Aussicht war dafür grandios) zu erwähnen.
![]() ![]() |
| Links: Clownsgesicht an Halloween. Rechts: Ausblick auf Súlur von Nordosten, nahe des Skigebietes. |
Anfang November dann bekam ich Besuch von zwei Freundinnen aus der Heimat, mit denen ich einen Tagesausflug nach Mývatn unternahm.
Highlight des Ausfluges war dabei die etwas versteckte Felsspalte inmitten eines Lavafeldes, die hauptsächlich Einheimische kennen und nutzen.
Nach dem Abstieg mit Seil wird man mit einem über 42°C heißem Bad inmitten der Felsspalte belohnt. Vergessen sind die Gedanken an die Verschneite Landschaft über einem. Das Wasser ist an manchen Stellen über 2 - 3 m tief und die Felsspalte lang genug, dass wie sie nicht einmal komplett erkundet haben.
![]() |
| Zwischenstop bei Góðafoss |
![]() |
| "Reich mir das Handy" |
Dann wurde da noch Apfelstrudel, heisse Schokolade und Bratapfel fabriziert. Wird wohl noch ein paar mal öfter gemacht werden bis Weihnachten, da das meiste dafür sich immer im Hause befindet (Äpfel, Zimt, Nüsse, Kakao).
Kurz darauf ging es bereits für ein paar Tage in den Süden Islands, der noch bereist werden wollte.
Übernachtet wurde in Gästehaus, Ferienwohnung, Hütte und via Couchsurfing.
Die Reise begann an einem sonnigen Sonntag Nachmittag in Akureyri, wo ich von meiner Kollegin und einem Freund ihrerseits abgeholt wurde.
Stracks nach Reykjavik gefahren gings auch schon bald ins Bett. Am nächsten morgen bei erstmals sehr gutem Wetter ebendort spazieren gegangen und den Freund aus UK zum Flughafen gefahren.
Restlichen Tag eher ruhig verbracht.
Dienstag Vormittags zwei Freundinnen meiner Kollegin vom Flughafen abgeholt. Zusammen den Süden bereits. Weitestes Ziel: Jökulsárlon.
Samstag Vormittags wieder zum Flughafen und ab nach Akureyri. Die letzten zwei Tage waren extrem windig (wirklich... Jedes mal bevor wir die Türen - von welchen nur noch 75% funktionierten - riefen wir einander "hold the door!" zu, damit diese Zahl nicht noch geringer wird) und regnerisch (Welch Glück hatte ich doch meinen Regenmantel dabei - ich verweise auf meinen vorausschauenden Einkauf an Tag 13).
Besucht wurden zahllose Wasserfälle, schwarze Sandstrände mit glasklarem und Lagunen mit blauem Eis, Geysire, Gletscher, alte Torfhütten, Kraterseen, Thermale Flüsse und mehr.
So viele Eindrücke und Erlebnisse könnten hier noch in Worte gegossen werden, doch überlasse ich es den Bildern euch einen Eindruck zu geben:

![]() |
| Diamond Beach |
![]() |
| Jökulsárlon |
![]() |
| Gletscherzunge - eine von vielen auf unserem Weg |
![]() |
| Panorama über Kopf aufgenommen |
![]() |
Sogenannter "Hotpot" der bestenfalls lauwarm war.
Die Heisswasserzufuhr (hinten links, wo ich ebenfalls zu sehen bin)
reichte bei weitem nicht für dieses Volumen aus.
|
Entschuldigt die Anordnung der Fotos, aber Googles "Blogger" ist echt schlimmer als Word was das angeht.
Das wars auch schon wieder, sollte der Zusammenhang der Tager zwischen zweier Blogeinträge und der Nachtdauer stimmen, so werdet ihr wohl nicht vor Weihnachten von mir hören.
Aber man weiß ja nie :)






















Kommentare
Kommentar veröffentlichen